Die Plattform-Falle
Viele Unternehmen versuchen, auf allen Social-Media-Plattformen gleichzeitig präsent zu sein – und sind auf allen mittelmäßig. Das Ergebnis: viel Aufwand, wenig Wirkung. Die Lösung ist Fokus.
Plattform-Analyse für B2B
LinkedIn: Die B2B-Plattform schlechthin
Für B2B-Unternehmen ist LinkedIn die mit Abstand wichtigste Social-Media-Plattform. Hier sind Entscheider, Geschäftsführer und Fachkräfte aktiv. LinkedIn eignet sich ideal für:
- Thought Leadership Content (Einblicke, Meinungen, Expertise)
- Fallstudien und Projektergebnisse
- Recruiting und Employer Branding
- Direktes Networking mit potenziellen Kunden
Empfehlung: Mindestens 3 Posts pro Woche, Fokus auf persönliche Einblicke und Mehrwert.
Instagram: Für visuelle Branchen und Employer Branding
Instagram eignet sich für B2B-Unternehmen vor allem, wenn Sie ein starkes visuelles Produkt haben (Architektur, Design, Handwerk) oder Ihre Arbeitgebermarke stärken wollen.
TikTok: Überraschend effektiv für Awareness
TikTok hat sich zu einer ernstzunehmenden B2B-Plattform entwickelt. Kurze, informative Videos zu Branchenthemen können enorme organische Reichweite erzielen – besonders für Unternehmen, die bereit sind, authentisch und persönlich aufzutreten.
Facebook: Für lokale Unternehmen und Retargeting
Facebook hat als organischer Kanal für B2B an Bedeutung verloren. Als Werbeplattform – insbesondere für Retargeting – ist es jedoch nach wie vor relevant.
Die Content-Strategie, die funktioniert
Das 70-20-10-Prinzip:
- 70 % Mehrwert-Content: Tipps, Einblicke, Branchentrends
- 20 % Unternehmens-Content: Team, Projekte, Kultur
- 10 % Werblicher Content: Angebote, Services, CTAs
Fazit: Weniger ist mehr
Wählen Sie eine bis zwei Plattformen, die zu Ihrer Zielgruppe passen, und bespielen Sie diese konsequent und mit Qualität. Für die meisten B2B-Unternehmen ist das LinkedIn – und eventuell ergänzend Instagram oder TikTok.